Die Zone C, auch Schutzgebiet genannt, umfasst einen grossen Teil des Naturparks, besonders diejenigen Gebiete, welche von naturwissenschaftlichen und historischen Merkmale gezeichnet sind. Diese "Agrarlandschaften" stellen auch relevante Modelle dar, um dauerhafte, aktive Verwaltungsstrategien auf die Probe stellen zu können.
Bei der hübschen Wallfahrtskirche in Montebruno, eine Ortschaft in Val Trebbia, die in der ZONE C eingeschlossen ist, befindet sich das Museum der Bauernkultur. Es verfügt über unterschiedliche Abteilungen, die das harte Arbeitsleben der früheren Bevölkerung darstellen, die ja die Landschaft dieser Täler so stark veränderte.
- Santuario di Montebruno
Diese Wallfahrtskirche mit anliegendem Kloster wurde im Jahr 1486 von Augustinermönchen errichtet. Die Kirche sollte daran erinnern, wie 1478 einem stummen Hirtenjungen die Mutter Gottes erschien. Die von dem Wuder angezogene Bevölkerung fand in einer Baumkrone die hölzerne Figur der Heiligen Jungfrau, welche sich heute auf dem Hauptaltar befindet. Der Innenraum ist gothisch geprägt, während die Verzierungen eher barock anmuten. Es gibt interessante Fresken und Tafeln sowie ein kostbares, hölzernes Kruzifix aus dem Jahr 1600 zu bewundern.
In der Sakrestei werden ausserdem Steine aus Siviglia aufbewahrt, deren Alter ins XVI Jahrhundert zurückreicht.
In Busalla, einem Ort im Tal Scrivia, welches teilweise zur Zone C gehört, befindet sich die besuchenswerte Wallfahrtskirche "N.S della Bastia".
- Santuario di N.S. della Bastia
Diese Kirche ist das Ergebnis des Umbaus einer ländlichen, dem Marienkult gewidmeten Kappelle. Sie entstand durch den Fund einer kleinen Statue der Madonna im 17. Jahrhundert. Heute schmückt sie die Spalte einer der Wallfahrtskirche gegenüberliegenden Felswand.
In der Nähe kann man auch den Kontaktpunkt zwischen dem mergeligen, kalkhaltigen Gestein des Antola und dem Konglomerat des Savignone sehen.
Provinze: Genua Region: Ligurien